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News concerning Harley cruising in Bavaria …

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Tour zur Magic Bike Week 2014 in Rüdesheim …

Posted by Munich-Chapter - Juni 26, 2014

unser Peter (der Schotte) machte uns Anfang diesen Jahres den Vorschlag, mit Ihm zur Magic Bike Week nach Rüdesheim zu fahren, um dort seine Freunde aus dem Pictish Chapter Caledonia und Lyon-Chapter France zu treffen.
Einige unserer Mitglieder (Tom, Rainer, Stefan, Evo, Till, Peter H. und Martin) sagten sofort begeistert zu.
Die Magic Bike Week in Rüdesheim ist mit Ihren ca. 9.000 Besuchern inzwischen zu den deutlich größeren Events in Deutschland zu zählen. Diesen Event sollte man sich einfach nicht entgehen lassen!

Magic Bike Week

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Am Donnerstag den 19. Juni trafen wir uns morgens um 8:00 Uhr an der JET-Tanke auf der Verdistrasse in München kurz vor der Auffahrt zur A8 Richtung Augsburg. Unser Road Captain Rainer für die Hinfahrt nach Rüdesheim hielt noch ein kurzes Briefing ab, erklärte uns den Streckenverlauf und wir legten die Geschwindigkeit auf 140 km/h für die Autobahn fest, damit wir etwas Strecke bis Pforzheim machen konnten.
Danach sollte es nur noch über malerische Strecken (z.B. die Weinstrasse) bis nach Bingen gehen. Dort wollten wir dann mit der Autofähre nach Rüdesheim übersetzen … soweit der Plan.

Schon kurz hinter Odelzhausen machte Evo’s Softail Heritage auf der A8 Zicken. Mehr wie 120 km/h waren für Ihn scheinbar einfach nicht drin.
Eine spontane Drosselung von Harley für angehende Senioren um die mögliche Unfallgefahr zu verringern? Wohl kaum …
Tom meinte das der Benzinfilter im Tank bei diesem Vergasermodell verstopft sein könnte. Evo war vorher mit seinem Bike noch ohne Probleme aus Biograd von den Harley Days zurückgekehrt.
Zuerst musste jedoch der Tank leergefahren werden um dann den Benzinhahn abschrauben zu können. Wir einigten uns darauf nur max. 120 km/h auf der AB zu fahren und so kamen wir etwas langsamer aber dennoch staufrei bis zu unserem Mittagsziel an.
Nachdem wir uns nach rund 320km Strecke etwas gestärkt hatten fuhren wir zum Tanken, legten zunächst Evo’s Heritage seitlich auf dem Sturzbügel ab und schraubten den Benzinhahn nebst Filter heraus. Was sich uns dort bot war ein Bild des Grauens. Der Benzinfilter war total verschlammt!
Dies war wohl der „hervorragenden Benzinqualität“ der kroatischen Tankstellen geschuldet. Jetzt wissen wir auch warum die Tankstellengesellschaft in Biograd so grosszügig T-Shirts an die Besucher der Croatia Harley Days verschenkt hatte. Quasi als kleine Entschuldigung für evtl. auftretende Unannehmlichkeiten bei der Heimfahrt … 😉

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Der Benzinfilter war schnell gesäubert und wurde inkl. Hahn wieder ordnungsgemäß am Bike verschraubt. Wir dachten jetzt könnte es zügig und ohne weitere Zwischenfälle weitergehen aber wir hatten die Rechnung ohne die lokalen Veranstalter von Weinfesten und deren Beschilderung von Umleitungen in dieser Region gemacht … wir durchfuhren und umrundeten das Nest „Forst“ mit unseren Bikes gefühlte 20 mal. Es hatte den Anschein das unser RC Rainer unbedingt auf diesem Weinfest gerne mitfeiern wollte. Sein Navi kam jedoch lediglich nicht mit der geänderten Routenplanung klar.
Nachdem wir Rainer (ohne unsere Navis) endlich aus seiner „Endlosschleife“ befreien konnten nahmen wir wieder Fahrt auf. Wir kennen jetzt wirklich jedes Weinkaff und jeden Kreisverkehr in dieser Region persönlich mit Namen!
Nach unserem nächsten Kaffeestopp entschlossen wir uns gemeinsam wieder etwas Zeit und Strecke auf der nahegelegenen Autobahn gutzumachen um endlich in Bingen anzukommen. Rainer zeigte uns kurz vor Bingen noch einige wunderschöne Kreisverkehre indem er in die entgegengesetzte Richtung zum Rhein fuhr. Als wir auch diese Hürde erfolgreich gemeistert hatten konnten wir direkt auf die Autofähre nach Rüdesheim fahren. Die Überfahrt selbst war recht kurz was für die Runterfahrt von der Fähre jedoch definitiv nicht galt. Der Megastau an Bikes quer durch Rüdesheim begann bereits am Hafenanleger. Zuerst wollten wir noch unsere Bikes auftanken damit wir am Freitag zu unserer Tagestour von Assmannshausen aus starten konnten. Leider lag die Tanke in der entgegengesetzten Richtung von unserem Ziel. Also quer über die zugeparkte und dicht befahrene Mainstreet von RÜD gestaut und das Gleiche nach dem Tanken wieder zurück. In Rüdesheim wurde unser Tom noch von einem Fernsehteam gefilmt als er laut die Bayernhymne „Bayern des samma mir“ aus den Lautsprechern seiner Road Glide tönen ließ.

So gegen 18:30 Uhr erreichten wir etwas müde aber dafür glücklich und wohlbehalten unser Hotel in der wunderschönen Altstadt von Assmannshausen.

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Nachdem wir unser Gepäck in unseren Hotelzimmern verstaut und uns frisch geduscht sowie landfein gemacht hatten trafen wir uns im „Zum Anker“, einer barocken Weingaststätte wie sie entlang des Rheins des öfteren anzutreffen sind. Unsere Bedienung Andrea hatte Ihren Laden voll im Griff und das komplette Hinterzimmer für uns ganz alleine reserviert.
Alleine …? Nicht ganz, denn wir trafen dort die Freunde von unserem Peter Chris, Dave (Monster) und seine Frau vom Pictish Chapter Caledonia aus Schottland und Michelle mit seiner bezaubernden Frau aus dem Lyon Chapter France. Wir hatten uns natürlich sehr viel zu erzählen und noch viel mehr Trinksprüche (z.B. Slàinte Mhath) zuzurufen.
Gegen 2:00 Uhr morgens überkam uns urplötzlich eine überraschende Müdigkeit mit der wir wirklich nicht gerechnet hatten. Unsere Schotten Chris, Dave, Peter und Tom zog es noch in eine „Absackerkneipe“.
Von den Geschehnissen dort muss aber jemand anderes berichten … oder besser nicht, denn da weilte ich schon brav im Bett und sägte Stefan meinem Zimmernachbarn etwas vor …

Freitag der 20. Juni 2014 gemeinsame Tour durch das Lahntal (in Vorbereitung) plus gemeinsame Chapter-Abendveranstaltung.

Für den Freitag hatte Rainer eine Tagetour über 170 Kilometer vorbereitet, genau die richtige Länge nach der langen Anreise vom Donnerstag. Die Strecke führte am Rhein, an der Lahn und an der Aar entlang. Die Abfahrt war für 10:30 Uhr vor dem uns schon gut bekannten Lokal „Zum Anker“ geplant. Allerdings verzögerte sich das „Start your Engines“ um eine gute halbe Stunde, da einige Member nach der „Absackerkneipe“ vom Vorabend inklusive unserer Schottischen Gäste vom Pictish Chapter Caledonia nicht ganz pünktlich waren und mit noch kleinen Augen erst kurz vor 11 Uhr eingetroffen sind. Nach einem kurzen Tour-Briefing konnte es dann aber doch losgehen. Unser Tages-Road-Captain Rainer führte die Deutsch-Schottisch-Französische-Truppe auf der rechten Rheinseite entlang über Kaub und an der berühmten Loreley vorbei Richtung Lahnstein. Aber vor der Abzweigung in Lahnstein sollte erst einmal unser Unterkoffein reduziert werden und wir machten an einer Imbissbude direkt am Rhein einen Kaffee- und Pinkelstopp.
Danach fuhren wir bis Lahnstein und sind dann vom Rheintal nach Osten abgebogen. Direkt an der idyllischen Lahn entlang ging es nach Bad Ems. In der Kur- und Kreisstadt kurten schon Zare, Könige und Kaiser, sie liebten die Nostalgie dieses Weltbades. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten reihen sich wie eine Kette entlang der Lahn.
Das nächste Zwischenziel hieß Nassau. Nein, nicht das auf den Bahamas, sondern das Nassau in Rheinland-Pfalz. Die Straßen wurden immer schmäler und weniger befahren. Das Teilstück von Nassau nach Klingelbach war landschaftlich und fahrerisch „erste Sahne“. Unsere Harleys gleiteten sicher über die sehr kurvige Strecke, sogar ein Abschnitt mit Serpentinen war dabei. Die erste Hälfte unserer Tagestour haben wir also gemeistert und es wurde Zeit für eine Stärkung der inzwischen hungrigen Biker.
Rainer entschied sich für eine Metzgerei mit angeschlossenem Imbiss. Klar, dass die Lokalität nichts für Vegetarier war, aber fast alle wollten sowieso die obligatorische Currywurst. Das Timing für die Pause passte, während des Essens kam nämlich leichter Nieselregen auf. Nach der Mittagspause war der Regen vorbei und wir konnten die restliche Strecke nach Rüdesheim bei immer schöner werdendem Wetter zurücklegen. An der Burg Hohenstein vorbei ging es nach Bad Schwalbach. Leider konnte das letzte Teilstück über Hausen vor der Höhe wegen einer Baustellenumleitung nicht gefahren werden und die Drei-Nationen-Truppe musste einen Schlenker über Eltville fahren.
Über die B42 fuhren wir dann direkt am Rhein entlang über Oestrich-Winkel und Geisenheim nach Rüdesheim wo wir am Ortseingang unsere Harleys mit frischem Sprit versorgten. Am Eventgelände vorbei führte uns der Weg dann über die verstopfte Rheinuferstraße zurück zu unseren Quartieren nach Assmannshausen. Ein gelungener Tag ging zu Ende und wir freuten uns auf einen geselligen Abend mit unseren Freunden aus Schottland und Frankreich.

Nach unserer Rückkehr von der Tour durch das Lahntal ging es zunächst unter die Dusche und dann in unsere „Ausgehkutten“, denn heute war im Zum Anker der offizielle Chapter-Abend unserer 3 Chapter (Pictish Chapter Caledonia, Lyon Chapter France und Munich-Chapter Germany) angesagt. Inzwischen waren auch die bisher noch zwei fehlenden Members des Pictish Chapter Caledonia mit ihren Frauen in Rüdesheim angekommen und per Shuttlebus nach Assmannshausen angereist.
Unsere männlichen Freunde erschienen alle standesgemäß in ihren Kilts zur Chapter-Kutte. Ein sehr imposanter Anblick.

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Nach den herzlichen Begrüßungen und obligatorischen Gruppenfotos ging es erneut in Andreas berüchtigtes „Hinterzimmer“ vom Vorabend.

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Dort nahmen wir dann das gemeinsame Abendessen sowie erste, geistige Getränke zu uns. Die Stimmung wurde dabei immer gelöster denn es gab ja jede Menge zu erzählen. So langsam hörten wir uns in den harten schottischen Akzent ein und nach einer Weile funktionierte die Verständigung in englischer Sprache recht ordentlich.
Nach dem Essen überreichten wir uns gegenseitig unsere Gastgeschenke zur Freude aller Beteiligten was an ihren leuchtenden Augen sehr leicht zu erkennen war.

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Vielen Dank an unseren Peter (der Schotte) der den wohl größten Anteil an der Organisation der Geschenke hatte.
Dave (Monster) der Director des Pictish Chapter hatte noch etwas als ganz besondere Geschenke für Peter K. aus unserem und die beiden Michells aus dem Lyon Chapter mit dabei …
Die beiden Männer erhielten einen kleinen, keltischen Lebensbaum und die Ehefrau vom Past Director des Lyon Chapters erhielt ein kleines, keltisches Herz aus dem Fassdeckel eines Original Whiskyfasses geschnitzt und auf schottischem Granit montiert.

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Alle Members unseres Chapters erhielten schöne Patches und Pins vom Pictish Chapter Caledonia. Es war beinahe wie Heiligabend.

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Nach der gegenseitigen Geschenkübergabe übten wir weiter fleißig das Trinken von Bier aus einem Rinderhorn und anderen hochgeistigen Getränken aus schottischer Herstellung sowie die dazu dringend notwendigen Trinksprüche in gälischer Sprache. Slàinte Mhath!

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Samstag der 21. Juni 2014:
Nach unserer feucht-fröhlichen Feier mit unseren Freunden aus Schottland und Frankreich im Zum Anker liessen wir es am Samstag mal etwas ruhiger angehen und einige von uns starteten nach einem ausgiebigen Frühstück unseren Besuch des Eventgeländes der Magic Bikes Week mit einer beschaulichen Bootsfahrt von Assmanshausen nach Rüdesheim.
Evo, Rainer, Peter H. und Till vom Munich-Chapter starteten jedoch zu der bereits geplanten Ausfahrt mit ihren Bikes Richtung Koblenz.

Tour durch den Hunsrück und an Mosel und Rhein entlang zurück nach Rüdesheim.

Die Mitglieder unseres Chapters (Till, Peter, Rainer und Evo) die im Gästehaus Johanna untergebracht waren trafen sich kurz vor 10.00 Uhr am Anker um pünktlich die geplante Tour von Evo anzutreten.
Zuerst musste der Rhein in Rüdesheim mit der Fähre überquert werden, das war aber kein Problem, es waren noch relativ wenige Bikes unterwegs um diese Uhrzeit.
Es ging dann über teilweise sehr schlechte Landstraßen über Stromberg, Simmern nach Zell an der Mosel. Hier genehmigten wir uns eine Kaffeepause an einem Kiosk direkt am Moselufer. Nun ging es direkt an der Mosel entlang bis zu dem wunderschönen Weinort Winningen, Zeit für eine Mittagspause. Beim Parken der Bikes in einer Seitenstraße erlaubte uns der Eigentümer direkt vor einem Einfahrtstor zu parken, allerdings überhäufte er uns mit allerlei Fragen zu den Bikes bzw. dem Biken allgemein (z.B.: ist das eine ausländische Marke?), auch bei der Rückkehr nach dem Essen ging das Fragen weiter.
Von Winningen fuhren wir die kurze Strecke zum Deutschen Eck nach Koblenz. Der Zusammenfluss von Mosel und Rhein ist ein geschichtsträchtiger Ort. Das Denkmal von Kaiser Wilhelm I. wurde in den letzten Kriegstagen 1945 durch eine amerik. Artillerie-Granate zerstört. Der Sockel wurde im Mai 1953 von Bundespräsident Theodor Heuss zum Mahnmal der Deutschen Einheit ernannt und seit dem wehte bis 1993 darauf eine Deutschlandfahne. Aufgrund einer großzügigen Spende wurde das 14 Meter hohe Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm neu angefertigt und steht seit dem wieder auf dem Sockel, ein beeindruckender Anblick mit den Fahnen aller Bundesländer ringsum.
Nach dem obligatorischen Fototermin fuhren wir auf der rechten Rheinseite zurück Richtung Assmannshausen damit wir am späten Nachmittag nicht nochmal die Fähre nehmen mussten.

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Nachdem das Boot von uns Magic Bike Besuchern in Rüdesheim angelegt hatte mussten wir uns zunächst einen Weg durch die Menschenmassen und Bikes auf der Mainstreet bahnen. Das Aufgebot an Menschen und Maschinen war einfach schier überwältigend. So langsam aber sicher erreichten wir das Eingangsportal zur Magic Bike Week. Unser Director Martin traf ständig aktive sowie ehemalige Mitglieder aus der HOG Focus Group die er seit vielen Jahren kennt wie z.B. Ebbes vom Mainhattan Chapter in Frankfurt, Jokken Fischer, Heinz von Rulaman Deutschland u.v.m. mit denen er kurz einen Plausch hielt was das Vorankommen unserer kleinen Gruppe sichtlich erschwerte.
Endlich hatten wir es geschafft und so kauften wir uns flugs an der Kasse das orangefarbene Armbändchen für den Tageseintritt in die Altstadt. Das Angebot an Austeller- sowie Foodzelten war riesengroß. Kess-Tech, Penzl, Boss-Hoss, German HOG Charity, Victory, Indian, Harley-Davidson, Harley Factory etc. um nur einen kleinen Bruchteil an bekannten Namen in der Szene zu nennen.
Ständig begegneten wir netten Freunden aus anderen Chaptern wie z.B. dem Einstein Chapter Ulm, dem Niederbayern-Chapter, dem Wiesbaden-Nassau Chapter, dem Schaafheim-Chapter um nur die wenigen zu nennen, die uns jetzt noch spontan einfallen. Wir plauderten über vergangene sowie noch erst ausstehende Touren mit unserem American Iron und den Abenteuern die wir damit gemeinsam erleben durften.
Die Stimmung auf dem Eventgelände war stets ausgelassen und entspannt und das trotz einer hohen Anzahl von Members der großen 1%er Clubs und ihren Supportern.
Das ist uns besonders angenehm aufgefallen, denn dieses fröhliche Miteinander ist nicht auf jedem Bike-Event so ohne weiteres gewährleistet.
Man erkennt hier sehr deutlich das die Magic Bike Week über viele Jahre gewachsen und gereift ist. Die Veranstalter dieses Events haben dabei eine sehr glückliche sowie gegenseitig respektvolle Hand bewiesen was in unserer Szene sehr wichtig ist. Daher gilt hier unser ganz besonderer Dank an das Orgateam vom Wiesbaden-Nassau Chapter sowie dem Mainhattan Chapter. Sehr gut gemacht! 👍
Nach unserer Rückkehr mit dem Boot nach Assmannshausen speisten unsere Freunde vom Lyon Chapter France, dem Pictish Chapter Caledonia und wir gemeinsam im Restaurant unseres Hotels bei einem tepflegten Schoppen Rheingau Riesling und sahen später das spannende WM-Spiel Deutschland gegen Ghana an. Da es am Sonntag pünktlich um 10:00 Uhr heimwärts gen München gehen sollte machten wir uns nach dem Spiel auf den Weg in unsere Zimmer.

Rückfahrt am Sonntag den 22. Juni 2014:
Stefan, Peter der Schotte und Martin verabredeten sich zur gemeinsamen Heimfahrt.
Tom wollte noch in aller Herrgottsfrühe unbedingt nach Frankfurt fahren um dort einen Bike-Anhänger für seine Panhead abzuholen.
Nachdem wir ordentlich gefrühstückt und uns von unseren neuen Freunden aus Schottland und Frankreich verabschiedet hatten machten wir uns um 10:00 Uhr auf die gemeinsame Heimreise via Autobahn.
Wir hatten uns vorgenommen ca. alle 100km eine kurze Pause einzulegen um den weichenden Flüssigkeitspiegel mit antialkoholischen Getränken wieder aufzufüllen bzw. diese fachgerecht zu entsorgen.
Stefan war an diesem Tag unser Navi-Man und Road Captain. Martin übernahm die Position des Schlussmannes.
Die Autobahnen waren am Sonntag recht frei und wir kamen zügig voran … tja, bis ca. kurz vor Würzburg wo wir von der A3 eigentlich auf die A7 Richtung Ulm wechseln wollten … so unser Plan.
Aus bisher noch ungeklärter Ursache landeten wir völlig unbeabsichtigt auf der A81 Richtung Heilbronn/Stuttgart.
Martin hatte da so eine Theorie aufgestellt nachdem alle ungeraden Autobahnnummern eine Nord-Süd Verbindung darstellen und alle geraden Nummern eine Ost-West Verbindung bilden. Dieser „These“ wollten Peter und Stefan aber als erfahrene Biker nicht so recht folgen. Daher fuhren wir nun über die A81 bis Heilbronn und dann quer über die A6 bis zur Anschlussstelle der A7 um dann Richtung Ulm fahren zu können.
Erst ein Tankstellenbesitzer beim nä. Tankstopp klärte Peter und Stefan auf, das Martins „These“ auf der A3 bis zum Biebelrieder Kreuz zu bleiben um dann dort auf die A7 zu fahren wohl richtig und vermtl. auch ca. 40km kürzer gewesen wäre …
Beim Mittagessen führten wir Drei noch interessante, teils sehr philosophische Gespräche die uns aufgrund der spannenden Thematiken (z.B. das Doppelspalt Experiment) etwas die Zeit vergessen liessen (frei nach Stephen W. Hawking) und so fuhren wir erst um 15:00 Uhr weiter.
Kurz vor Ulm/Elchingen an der Anschlussstelle zur A8 Richtung München gab es noch einen Megastau auf der A7 und so fuhren wir in Nördlingen von der Autobahn ab und Peter geleitete uns zügig und sicher durch das wunderschöne Nördlinger Ries bis zur Bundesstrasse B2 der wir dann mit 120 km/h bis Augsburg folgten. Dort wechselten wir auf die freie A8 Richtung München und trennten uns an der Eschenrieder Spange.

Diese Tour wird uns bestimmt noch recht lange im Gedächtnis bleiben weil sie neue Freundschaften beleben und bestehende Kameradschaften vertiefen konnte.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste gemeinsame Ausfahrt mit dem Munich-Chapter Germany und auf ein Wiedersehen mit unseren neuen Freunden hier in München!

Videotrailer zu unserem gemeinsamen Treffen

Bildergalerie

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