Munich-Chapter's Activities Blog

News concerning Harley cruising in Bavaria …

Magical Mystery Tour …

Posted by Munich-Chapter - September 17, 2011

unser Member Heike hatte eine ausgefallene Idee und organisierte für uns die „Magical Mystery Tour“ vor den Toren Münchens. Wißt Ihr warum es über 40.000 Keltenschanzen in Bayern gibt? Wer waren die DREI BETEN? Kennt Ihr die Elisabeth Heilquelle am Fuße des Andechser Berges?

Nicht, hier findet Ihr die entsprechenden Antworten dazu …

Magical Mystery Tour ...

Magical Mystery Tour ...

Einführung Kraftorte und Kultplätze

Seit jeher haben Menschen an Dinge geglaubt. Den Schwerpunkt der heutigen Tour bilden sogenannten Kraftorte, denen man besondere Fähigkeiten zuschreibt. Man sagt z.B., dass die Zeit dort langsamer vergeht (Entschleunigung) und die Sinnesorgane besser funktionieren. (man hört z.B. besser). Einige Menschen sind dafür empfänglich und können solche Phänomene und Schwingungen wahrnehmen. Und obwohl die Wissenschaft mittlerweile einige der solchen Orten zugeschriebenen Phänomene messen kann, muss heute jeder individuell entscheiden, was er glauben möchte, oder nicht,

Für den Begriff „Kraftort“  gibt es viele Erscheinungsformen: eine Wallfahrtskirche, eine Quelle bis zu dem Steinkreis von Stonehenge. Die Vielfalt dieser Plätze läßt sich am  Besten durch eine zeitliche Abfolge darstellen:

Die einfachen Plätze wie Quellen, Berge, ungewöhnliche Felsformationen, Wasserfälle, Waldlichtungen oder besondere Erdenergien: Diese wurden von den Menschen entsprechende markiert, durch Holzpfähle, Steinhaufen oder Tierfelle  (Totems).

Daraus erwuchsen später Erdställe, Steinkreise, Menhire,Steinreihen (und Biergärten). Diese  – oft monumentalen Anlagen – wurden von den Schamanen, Druiden oder Priestern zu astronomischen Berechnungen verwendet und dienten als Sonnen-, Mond- oder  Sternobservatorien.  Ort der Kraft waren und sind Orte der  „Re-ligio“, der Rückverbindung mit dem Wesen der Natur und mit Gott.

Wie erkenne ich einen Kraftplatz?

Wenn man herausfinden will, ob es am eigenen Wohnort oder Reiseziel Kraftorte gibt, gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten besorgt man sich eine topographische Wanderkarte, die es im Maßstab 1:25000 überall zu kaufen gibt, und schaut, wo Ringwälle, Keltenschanzen, Menhire oder Naturdenkmäler eingetragen sind. Hier findet man meist auch ungewöhnliche Bäume mit historischen oder sagenbezogenen Namen. Außerdem sind in diesen Karten alle alten Kirchen, Klöster und Kapellen und auch Ruinen verzeichnet.

Wachstumsanomalien

Als deutlicher Hinweis vor Ort dienen Naturphänomene, zum Beispiel Pilzkreise und Bäume. Energiespiralen lassen einen Baum verdreht wachsen, ungünstige Kreuzungszonen und Strahlungsphänomene erzeugen Wucherungen, und Wachstumszonen bewirken starke Triebbildungen im unteren Stammbereich.. Bäume, deren Äste zusammenwachsen, deuten darauf hin, daß sich hier verschiedene Energien vereinigen. Manche Bäume streben von schwierigen Energien – aus Verwerfungen und Wasseraderkreuzungen – weg oder wachsen zu nährenden oder kraftspendenden Energien hin. Manchmal vollführen Bäume mit ihren Ästen unnatürliche »Kapriolen«, um an einer einstrahlenden Energie teilzuhaben, oder sie weichen einer horizontalen Strahlung in einem Bogen aus. Bäume, die gezwieselt (gespalten) sind, weisen auf eine Wasserader hin.

Strahlenflüchter/ Strahlensucher/Tiere

Auch verschiedene Pflanzen und Tiere geben eindeutig Auskunft. So gibt es Strahlensucher und Strahlenflüchter.

Strahlensucher= Holunder, Haselnuß und Brennessel. Wo sie wachsen, sollte man sich nicht zum Meditieren oder Schlafen hinlegen.

Strahlenflüchter= Tanne, Fichte, Apfel und Gemüse. Sie wachsen nicht oder schlecht auf strahlenden Verwerfungen und Wasseradern. Vor allem Apfelbäume reagieren sehr sensibel und weichen deutlich aus beziehungsweise verdrehen und verrenken sich. Wo das geschieht, handelt es sich um Orte, die man ebenfalls meiden sollten.

Plätze, an denen Bienen oder Ameisen leben, sind energetisch markant. Man sollte solche Plätze nur kurz aufsuchen, denn man kann dort gewisse Heilenergien erfahren. Längerer Aufenthalt oder sogar Übernachten an solchen Orten kann sich schädlich auswirken. Deshalb sollte man hier nicht länger als eine halbe Stunde bleiben.

Eigenschaften von Kraftorten

Kraftplätze sind in ihren Möglichkeiten unterschiedlich einzuordnen. Nicht jeder ist aufladend oder aufbauend. Es liegt an dem Kraftortsuchenden selber, seiner Stimmung und seinen Bedürfnissen, ob er sich mehr zu einem offenen oder geschlossenen, einem natürlichen oder bebauten, einem christlichen oder vorchristlichen Platz hingezogen fühlt, ob er einen Berg oder eine Höhle, luftige oder erdige Energien braucht. Berge haben eher Yang-Qualität, männlich, und sind geeignet, wenn man Klarheit und Überblick sucht. Wasser in Form von Seen, Flüssen oder Quellen ist Yin, also weiblich betont und gut, um in Kontakt mit seinen Gefühlen und der Intuition zu kommen.

Keltenschanze in Buchendorf

Durch Untersuchungen wurde herausgefunden, dass große Teile des europäischen Kontinents – wenn nicht sogar der  gesamte – komplett und lückenlos mit  „Keltenschanzen“ (bzw. Viereck-, Römer-, Schweden-,  Teufelsschanzen usw.) überzogen sind. Es gibt sie nicht nur in Süddeutschland, wie es manchmal noch  behauptet wird. Auch in Norddeutschland,  Frankreich und in anderen europäischen Staaten wurden Keltenschanzen gefunden. In Italien liegt  beispielsweise der Petersplatz im Vatikan auf einer  Keltenschanze, in München der Viktualienmarkt.

Es ist weder überliefert noch nachgewiesen, wer die Keltenschanzen angelegt hat. Die  Fachwissenschaftler tendierten dazu, sie den Kelten als  „Kultplätze“ zuzuordnen, daher stammt die  Bezeichnung „Keltenschanze“.  Diese Aussage ist nicht untermauert. Deshalb rücken auch die Archäologen inzwischen  von der Kelten-Theorie ab. Auch bei der  sakralen Deutung der Schanzen machen  sich inzwischen Zweifel breit, da  die bayerische Archäologie mit Hilfe der  Luftbildarchäologie nachweisen konnte, dass bereits allein auf dem Gebiet von Bayern noch 40.000  (in Worten: vierzigtausend!) dieser Anlagen existieren. Wozu soll es gut gewesen sein, in solch dichtem Abstand  großflächig sakrale Anlagen anzulegen?

So steht man vor dem Rätsel: wenn es keine Kultstätten waren, warum hat  man diese enorme Menge an Keltenschanzen dann angelegt?

Die Funktion

Keltenschanzen sind schichtweise aufgebaut. Das  Erdreich auf der Fläche einer Schanze musste einige Meter tief komplett abgetragen werden. Dann werden die  „technischen“ Voraussetzungen für ein Funktionieren der  Schanze geschaffen, wie z.B. durch Korrekturschächte und Wasserschlaufen, sowie das Einbringen verschiedener Erdschichten, u.a. Ton (Lehm), Holzkohle, Glimmer u.a. und anschließend die Schanze wieder aufgefüllt. Beim Wiederauffüllen des Erdreiches wurde das ehemals dort vorhanden gewesene Erdreich dazu  benutzt, um die zusätzlich  eingebrachten Erdschichten abzudecken. Diese zusätzliche Einbringung ist auch heute noch  oftmals optisch daran erkennbar,  dass die Innenfläche einer Schanze im Regelfall etwa einen halben bis einen Meter  höher liegt als das  Außengelände.

Die Errichtung großer Mengen von Schanzen bewirkt nach Ansicht mancher Forscher eine weiträumige Wetterharmonisierung. Man vergleiche die Wetterbedingungen auf denselben Breitengraden in Amerika: dort toben regelmäßig Wirbelstürme (Tornados, Hurrikans) und Blizzards über das Land –  bei uns hier nicht!  Kommt ein Wirbelsturm über den Ozean nach Europa, so löst  er sich an der Küste auf. Die  Wetterverschlechterungen der letzten Jahre  sind gemäß dieser Forschungen mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf  zurückzuführen, dass der Keltenschanzen-Bestand drastisch verringert wurde (Straßenbau, Hausbau  u.a.) und dass viele noch vorhandenen Schanzen ihre Funktion  ganz oder teilweise eingebüßt haben, weil  die unterirdischen Wasserverhältnisse gestört wurden (auch hier: durch Straßen- und  Hausbau, Grundwasser-Entnahme usw.), denn Schanzen funktionieren ähnlich wie Autobatterien: ist keine Flüssigkeit  mehr drin, funktionieren sie nicht mehr .

Bedingt durch ihre Konstruktion arbeitet eine  funktionsfähige Keltenschanze, technisch gesehen, anscheinend ähnlich wie ein großer Kondensator. Über dem Schanzengelände bildet sich eine Art ionisiertes Feld. Das über einer Schanze in der Luft erzeugte, anscheinend nach oben gerichtete Feld reicht offensichtlich  hoch genug in die  Atmosphäre hinein, um für eine Wetterbeeinflussung  verantwortlich zu sein. Den hervorgerufenen Effekt kann jeder beobachten. Es kann bei vielen (aktiven, nicht bei gestörten oder  zerstörten)  Keltenschanzen mit bloßem Auge  beobachtet werden, dass bei leichter Bewölkung genau über der Schanze die Wolkendecke aufreißt, meist recht scharf abgegrenzt. Oft wird hier auch von „Wetterscheiden“ geredet, wobei es  wissenschaftlich nicht erklärbar ist, warum ausgerechnet an diesen Stellen eine Wetterbeeinflussung stattfinden soll. Man kann übrigens das  Phänomen  des Wolkenaufreißens zur Orientierung nutzen, wenn man im bayerischen Oberland irgendwo in der Gegend des Ammersees im Gelände unterwegs ist und wissen  will, wo man ist. Man schaue nach oben und  suche das  Wolkenloch über dem „heiligen Berg“ Kloster  Andechs (Das funktioniert jedoch nur bei leichter Bewölkung, nicht bei wolkenlosem Himmel). Dazu muss man wissen, dass das Kloster  Andechs auf einer sehr  energiereichen Schanze steht.

Eine Auffälligkeit der Schanzen bis zum  heutigen Tag ist, dass sie – bis auf wenige Ausnahmen, bei  denen möglicherweise die unterirdischen Manipulationen zerstört worden sind –  unbebaut blieben, oftmals als ehemalige „Tabu-Zone“.

Die Murn vom Staffelsee

Hier erwartet uns eine Sage:

Malerisch und verwinkelt liegt er da, im Süden Bayerns. Sieben Inseln ragen aus seiner Oberfläche hervor. Die Wörth ist die größte, St. Jakob die kleinste. Er ist nicht einmal sehr tief, der Staffelsee, aber dennoch gefährlich. Das Seehausener Kreuz erinnert an die vielen Opfer, die das Wasser schon gefordert hat. Vor allem nachts soll es toben draußen am See, wenn das Unwetter kommt und der Nebel.

Ideale Voraussetzungen für Sagen und spannende Geschichten. Eine davon – rund um den Staffelsee – dreht sich um einen Schusterjungen und den Drachen, den Murn, auf der kleinen Jakobsinsel: Jede Nacht war über den ganzen See sein Brüllen zu hören und in der Dunkelheit holte er sich seine Beute, die vorwiegend aus Jungfrauen bestand. Niemand hat es bislang geschafft, den Drachen zu besiegen. Bis ein einfacher Schusterjunge von der Insel Wörth kam und das Untier mit einer List bezwang.

Mit einem Kahn fuhr der Junge zur Insel. An Bord ein Köder für den immer hungrigen Murn. Wie ein Opfertier sah der Köder aus – doch unter dem Fell die tödliche Fracht: ungelöschter Kalk. Gierig verschlang der Drache den Köder. Als er zum Ufer ging, um seinen Durst zu löschen, verband sich das Wasser mit dem Kalk zu einer tödlichen Mischung – der Murn war tot.

Jahre später – 1322 soll es gewesen sein – ritt Kaiser Ludwig der Bayer durchs Land auf dem Weg zum Kloster am Staffelsee. Er lies verkünden, dass derjenige, der ihm die Stiefel richten könne, ohne dass er absteigen müsse, einen Wunsch frei habe. Wieder war der Schusterjunge erfolgreich. Sein Wunsch: Den Murn im Wappen seiner Heimat. Seither heißt die Stadt am See „Murnau“. Und das Wappentier erinnert bis heute an die listige Tat des Jungen.

Wessobrunn

Herzog Tassilo III. liebte die Jagd. Er war der letzte bayrische Herzog aus dem Geschlecht der Agilofinger und ein Vetter Karls des Großen. Zahlreiche Klostergründungen gehen auf sein Wirken zurück, darunter so klingende Namen wie Frauenchiemsee. Und so will es die Legende, dass er auch für die Gründung des Klosters von Wessobrunn verantwortlich ist, auch wenn es hierfür keinen Beleg gibt.

Tassilo liebte, wie gesagt, die Jagd. Und muss er sich in den Wäldern zwischen Ammer und Lech regelrecht verausgabt haben eines schönen Tages, denn die Nacht brach über ihn und sein Gefolge herein und er war gezwungen, sein Lager aufzuschlagen. Er selbst bettete sein Haupt unter einer Linde. In dieser Nacht träumte ihm, dass sich der Himmel öffnete und ein Lichtstrahl die Landschaft erhellte, genau an einer Stelle, an der drei Quellen sprudelten. Diese flossen in Form eines Kreuzes zusammen, während auf dem Lichtstrahl wie auf einer Leiter Engel auf und ab stiegen, um dort Wasser zu schöpfen. Ganz oben, so heißt es, hätte Petrus mit seinem Himmelsschlüssel über die Szenerie gewacht und über den Quellen seine segnende Hand erhoben.

Der Herzog, kaum war er erwacht, berichtete seinem Getreuen Wesso, welch merkwürdiges Gesicht ihm im Schlaf erschienen war. Es war eine Zeit, in der ein Traum nicht einfach nur symbolische Mitteilung des ganz privaten Unbewussten, sondern Botschaft der Götter sein konnte. Dieser Wesso scheint sofort begriffen zu haben, dass es sich um einen göttlichen Fingerzeig handelte. Sofort brach er auf und machte sich auf die Suche. Und tatsächlich: Nicht weit von der Linde entdeckte er die drei Quellen. Tassilo ließ Benediktiner vom Tegernsee rufen und beauftragte sie mit der Gründung eines Klosters zu Ehren des Heiligen Petrus. Seinen Namen aber erhielt der Ort nach dem Finder: Wessobrunn. An den drei Quellen stehen wir nun, eine Tafel im Brunnenhaus illustriert die Geschichte, die sich im Jahre 753 zugetragen haben soll.

Kehren wir (nur in Gedanken) zur Linde zurück, denn den Gang zur Linde treten wir heute nicht an, da er bei einer der letzten Chapter Touren schon ausgiebig untersucht wurde. Schon damals im 8. Jahrhundert, zu Lebzeiten des Herzogs, muss sie ein stattlicher Baum gewesen sein, will man der Sage Glauben schenken. Das ist nun rund 1200 Jahre her. Es handelt sich um eine Winterlinde, im Umfang etwa 14 Metern und in der  Höhe 25 Meter. Die stattliche Krone misst im Durchmesser 27 Meter

Die Linde ist ein Baum der Liebe, der Begegnung. Alles an ihr ist auf das Herz ausgerichtet, selbst ihre Blätter, die in Form eines Herzen wachsen. Die Dorflinde ist noch heute Sinnbild für den Mittelpunkt der Gemeinde, an dem man sich trifft, früher wurde unter Linden Recht gesprochen und Ehen geschlossen, Tanzlinden luden zu geselligem Vergnügen ein.

Elisabethbrunnen in Andechs

Fast immer ist die Entdeckung einer Heilquelle mit dem Übernatürlichen verbunden. „Engelwesen“, leuchtende Gestalten, Undinen oder „wunderschöne“ Frauen erscheinen einem Mädchen beim Beerensammeln oder dem verirrten Wanderer und zeigen ihnen einen besonderen Ort, an dem sie ihren Durst löschen können. Manche berichten von unglaublichen Glücksgefühlen oder von verborgenen Schätzen, andere werden urplötzlich von langen Qualen erlöst. Wenn sie dann ihren Angehörigen und Freunden von dem Wunder erzählen, gehen weitere an den verwunschenen Ort und erleben vielleicht ähnliches und schon bald sind die „Mirakelbücher“ mit allerlei denkwürdigen Geschichten gefüllt.

Es ist Tradition, dass der Heilsuchende aus Dankbarkeit der Göttin ein Opfer darbringt, natürlich auch um den Geist der Quelle zu nähren. Geben und Nehmen müssen sich schließlich immer die Waage halten, damit ein Wunder geschehen kann. Als Opfergabe verwendet man traditionell Silber, z.B. Münzen oder Schmuck. Quellen sind Orte mit lunarer Energie und Silber ist das Metall, das am ehesten Mondcharakter hat. Weitere Opfergaben an Quellen sind oft Stoffbänder, sogenannte Wunschbänder oder Geisterdeckchen, die man an nahegelegen Bäumen aufhängt, denn die Göttin verkörpert sich schließlich auch in der Vegetationskraft. Diesen Brauch kennt man in Europa vor allen in England und Irland, aber auch in Deutschland findet man immer wieder Bändchen an Quellen.

Das wichtigste Opfer ist aber das Gebet, bzw. die Huldigung der geistigen Kraft, die sich durch die Quelle offenbart. Es ist eine alte Regel, dass Wechselwirkungen am besten funktionieren, wenn die Partner eine ähnliche Qualität haben (Affinität). Bekanntlich bestehen Lebewesen, ob Pflanze, Tier oder Mensch, zur Hauptsache aus Wasser. Sie sind daher ein idealer Resonanzkörper für die heilenden Schwingungen des Wassers.

Bis ins 18 Jahrhundert stand hier eine kleine Kapelle, die aber während der Säkularisation abgerissen wurde. Heute ziert die Quelle ein neugotisches Sandsteinmonument, das die heilige Elisabeth mit einem Rosenkorb darstellt, wie sie an Bedürftige Brot verteilt. Nach der Heiligen ist auch die Quelle benannt und es ist ein durchaus passender Name. Elisabeth verdankte ihre Seligsprechung im Jahre 1235 ihrer tiefen Frömmigkeit und Mildtätigkeit. So gründete sie 1229 ein Spital, verzichtete auf jeden Reichtum und widmete sich ganz der Pflege von Bedürftigen und Armen.
Häufig wird sie mit einem Korb voller Rosen dargestellt. Das Rosenwunder geht auf folgende Geschichte zurück: Als Elisabeth wieder einmal mit einem tuchüberdeckten Korb die Burg ihres mächtigen und reichen Gatten verließ, um den Armen Brot zu bringen, begegnete ihr der angetraute Landgraf, der sie häufig wegen ihrer allzu großen Freizügigkeit tadelte. Neugierig entfernte er das Tuch von ihrem Korb, aber durch ein Wunder hatte sich die Armenspende in duftende Rosen verwandelt.
Das Wasser der Elisabethquelle, das selbst in größter Trockenheit nicht versiegt, soll allgemein die Lebenskraft erhalten, gegen Augenleiden helfen und die Nerven beruhigen

Die Ride Bell – Story: Ein Glöckchen als Glücksbringer für Motorradfahrer

Es gibt eine Legende, wonach sich die bösen Geister der Straße an die Fersen der Motorräder heften und dies schon solange es Motorräder auf der Straße gibt. Die bösen Geister sind es auch, die für technische Probleme und für Unglück auf Reisen verantwortlich sind

Der Legende zufolge soll man ein kleines Glöckchen an seinem Motorrad befestigen. Dadurch werden die bösen Geister der Straße im inneren des Glöckchens eingefangen, wo sie das stetige Klingeln wahnsinnig macht und sie dadurch ihren Halt verlieren und zu Boden fallen. (Habt Ihr euch nicht auch schon gefragt, woher die Schlaglöcher kommen?)

Entsprechend der Legende besitzt das Geheimnis von „Ride Bells“ doppelt soviel Macht, wenn man sich das Glöckchen nicht selbst kauft, sondern von einem Freund oder lieben Menschen geschenkt bekommt.

Grab der Seherin in Leutstetten

Am Wasserspeicher: Auf der Tafel bei der Keltenschanze waren die Hügelgräber erwähnt, die es im Umkreis gibt, eine Hügelgräberstätte, genannt Nekropole, ist hier: Es sind über zwanzig Hügel, die ausschließlich den „höher gestellten“ Verblichenen zugeteilt wurden, was an den Grabbeigaben zu erkennen war. Leider wurden hier durch viele Jahre hindurch Plünderungen durchgeführt, um Gold und Artefakte zu stehlen – doch bin ich mir sicher, dass diese Räuber nicht viel Freude an ihren „Funden“ hatten, denn die keltische Gemeinschaft war sehr kraftvoll und von Druiden gesegnete Gräber haben ihren ganz eigenen Schutz.

Am Grab: Es gibt eine Legende von 3 Schwestern, die als Heilkundige im Umkreis von Leutstetten gewirkt haben. Da sich die Geschichte in heidnischen Zeiten und auch nach der Christianisierung fest im Ortsglauben hielt, hat man aus den 3 Schwestern eben heilige Jungfrauen gemacht, die – wie Klosterschwestern – der Bevölkerung mit mildtätigen Taten und Gaben halfen, Kranke pflegten und Fürbitte leisteten Die Kirche konnte allerdings nicht verhindern, dass die 3 Schwestern immer wieder von Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch aufgesucht werden

Hier vermischen sich Legende und Religion. Früher nannte man Heilige und Göttinnen auch „Beten“. Ein altes Bild in der kleinen Dorfkirche von Leutstetten zeigt drei Frauen; dies lässt vermuten, dass man auch hier die „Beten“ verehrte. Die drei Beten werden wie folgt interpretiert: Ambet als jungfräulich-mütterliche Erdgöttin, Borbet als mütterliche Sonnengottheit und Wilbet als Glücksgöttin und Mondfrau. Sie seien also ursprünglich bäuerliche Göttinnen der Fruchtbarkeit und Ernte und Helferinnen gegen Krankheit, Viehseuche und Kindsnöte gewesen.  In alter Zeit, als es im Mühltal noch still und einsam war, sollen die Göttinnen besonders in Vollmondnächten manchem Wanderer begegnet sein und ihn nach seinen Herzenswünschen gefragt haben.

Wir stehen vor dem Grab der Seherin. Mit Sicherheit handelt es sich bei der „Seherin“ um die Bethe Wilpet (Wheel-Pet im engl.), nämlich die mit dem Rad (eine Swastika = Sonnenrad – in den verschiedensten Kulturen als Kraftsymbol bekannt); d.h. unter ihrer Hand hatte sich beim Fund dieses Symbol befunden. Das Skelett der Seherin hat Julius Naue gefunden und geborgen, es wurde vor dem 2. Weltkrieg nach Berlin gebracht, wo sich seine Spur verliert. Da dies ein macht- und kraftvolles Artefakt ist, wird sie wohl, gut verpackt, in den Kellern und Räumen unter den Nazi-Schätzen liegen

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2 Antworten to “Magical Mystery Tour …”

  1. Siplot said

    Großartiger Bericht! Hätte nie gedacht so etwas auf einer Biker-Seite zu finden.

  2. http://Maniacomunicacion.Com.Ar/Spip.Php?Article91

    Magical Mystery Tour … « Munich-Chapter's Activities Blog

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